Die Theatergruppe der Bruderhausdiakonie Dettingen

Seit 2009 gibt es in den Werkstätten der Bruderhausdiakonie in Dettingen ein theaterpädagogisches Angebot unter meiner Leitung für die dort beschäftigten Menschen mit Behinderung. Mit den 8 bis 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern führen wir intern jährlich ein kurzes, 15- bis 20-minütiges selbst erarbeitetes Stück vor geladenen, behinderten und nicht behinderten Zuschauern auf. Wie bei allen meinen Projekten gehe ich auch hier von der Gruppe aus: die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bringen ihre Lieblings-Songs als Ausgangsbasis mit oder schlagen ein Märchen oder märchenhafte Elemente vor, mit denen ich die Gruppe ins Spiel bringen kann; aus Improvisationsübungen filtere ich Alltagserfahrungen, die ich dann mit der Gruppe szenisch zu einer kleinen Geschichte zusammenbaue oder wir gehen von Material wie z. B. Papier aus, von Bewegung und Tanz oder von Gebrauchsgegenständen, die den Spielimpuls geben. Für mich liegt der Schwerpunkt auf dem Prozess, der in den wöchentlichen Treffen stattfindet, den teilnehmenden Menschen ist aber auch die Aufführung vor Publikum sehr wichtig.

„Parkgeschichten“, Ensembleproduktion als Schattentheater