Generationentheater „mixed pickles“ des Bürgertreff Pfullingen e. V.

„Der Titel kommt zum Schluss – Eine Pfullinger Allegorie“

Ensembleproduktion

Eine Straßenbahn tritt als Zeitmaschine in Aktion und befördert drei Generationen in verschiedene Passagen ihres Lebens – eine geniale Idee begeisternd in Szene gesetzt.
(. . .)
Klar war von Anfang an, dass das Generationentheater im Rahmen der Kulturwege „Mensch sein in Pfullingen“ einen gewichtigen Beitrag leisten wollte. (. . .) ‚Alle haben Stationen ihres Lebens aufgeschrieben – wir hatten ja genügend gestandene Pfullinger in der Gruppe‘, so Honigberger. Auf Tapetenbahnen hatten sie ihre Stationen notiert, die Stationen wiederum brachte das Team auf einen Zug. ‘Wir brauchten aber einen regionalen Bezug, und so kamen wir auf die Pfullinger Straßenbahn‘, so die Regisseurin. Die gibt es zwar schon seit vielen Jahren nicht mehr, aber das spielte für das Stück keine Rolle. ‚Wenn unsere Hauptdarstellerin Hedwig Barthold die Geräusche der Straßenbahn hörte, fühlte sie sich sogleich in diese Zeit zurückversetzt.‘ (. . .)

Im Lauf des faszinierend inszenierten und gestalteten Theaterstücks fahren die Schauspieler immer wieder mit der Straßenbahn, bewegen sich durch den Lebenslauf von Irmtraud Bächle von 1933 bis 2012 hindurch, drei Generationen begegnen sich dort, bis zur Enkelin hin. Und das Fazit? Erst am Schluss eines Lebens, weiß man, was dabei raus kommt. Aber: Man wirkt weiter. In den Erinnerungen. So wie Irmtraud Bächle.“
(Norbert Leister, Südwestpresse)

Unbändige Spielfreude reißt alle mit – Cordelia Honigberger hatte (. . .) sich als ausgebildete Theaterpädagogin einiges an Dramaturgie einfallen lassen, um die Lebensgeschichte von Irmtraud Bächle (herrlich schwäbisch Hedwig Barthold) ulkig und gefühlvoll, für die Zuschauer anschaulich und kurzweilig rüberzubringen. Als Gefährt durch die Jahrzehnte war die Pfullinger Straßenbahn, 1974 abgeschafft, mitten auf der Bühne aufgebaut. Begeistert das Publikum (. . . ): ‚Da denkt man glatt, man sitzt drin und ist dabei.‘“
(Gabriele Leippert, Reutlinger Generalanzeiger)