Theater-AG am Albert-Einstein-Gymnasium Reutlingen

„fluchtpunkt“

Eine Ensembleproduktion

Was anfangen mit dem Abitur? Dieser Frage ging das Ensemble der AEGTheater-AG feinfühlig und vielschichtig im Stück ‚Fluchtpunkt‘ nach.
Das vom zehnköpfigen Ensemble (16 bis 18 Jahre alt – Anmerkung von C. H.) unter Leitung von Cordelia Honigberger selbst entwickelte Stück ‚Fluchtpunkt‘ geht tief, lässt ungefiltert ins Seelenleben blicken und spiegelt durchaus das wieder, was die Darsteller selbst bewegt, wie Carolin Günther und Luzie Ambros nach der Vorstellung erzählen. Die Figuren sind vielschichtig angelegt. Sie eröffnen aufgrund jeder einzelnen Geschichte, die hinter der jeweiligen Figur steckt, viele Blickwinkel und zeigen, wie unterschiedlich jeder mit der gleichen Frage umgeht. Sie ringen nicht nur mit ihren Zukunftsfragen, ein jeder hat ein Päckchen persönlicher, familiärer Probleme zu tragen, die (. . .) berühren. (. . .)
Der Schulalltag aber muss dennoch bewältigt werden (. . .). Und weiter die Frage: „Was soll ich werden?“ (. . .) In ihrer Unterschiedlichkeit sind sie sich letztlich eine Stütze und fördern vielleicht das zu Tage, was eigentlich zählt: „Ich will nichts werden, ich will sein!“
(Anne Leipold, Reutlinger Nachrichten)

Wenn noch alles möglich ist: ‚Fluchtpunkt‘ ist in einjähriger Arbeit unter Leitung der Theaterpädagogin Cordelia Honigberger entstanden. Mit ihr haben die Schüler nach und nach die Charaktere und Dialoge entwickelt. ‚Viele haben sich selbst gespielt‘, sagt die Darstellerin Franziska Gerstbauer. Sich selbst zu spielen sei schwerer. ‚Da wird man mit den eigenen Gefühlen konfrontiert. Mir hat das was gebracht‘.
(. . .)
Malina Palmer spielt schon seit mehreren Jahren in einer kirchlichen Gruppe mit. Aber ein Stück, wie Fluchtpunkt, selbst zu entwickeln sei spannender, meint die 16-Jährige.“
(Martin Schreier, Reutlinger Nachrichten)

Mit „fluchtpunkt“ hat die Theater-AG an den Schultheatertagen „Was uns bewegt“ am LTT Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen teilgenommen.